Paganismus und Pseudowissenschaft

Originalartikel von thelettuceman übersetzt von Myriad – Weaving the Net

Eine ganze Weile lang gibt es in meinem Hinterkopf eine Serie von Blogposts, die ich schreiben will. Leider hat es in Anbetracht der Tatsache, dass ich entweder durch mein Studium oder meinen sinnlosen Job ausgelastet bin, und dass ich außerdem im Privatleben sehr depressiv bin, kaum eine Möglichkeit für mich gegeben, ein Update zu posten. Die Quintessenz der ganzen Blog-Serie wäre ein Fokus auf Bildungsarbeit, Lernen, und dem Sammeln von Wissen als sakrale Beschäftigungen, da diese einen der größten, fundamentalen Eckpfeiler meiner persönlichen Erfahrung in dieser Welt darstellen.

Warnung: dieser Artikel hat etwas von einer Gardinenpredigt. Er ist der Erste in der Reihe, weil er sich um das jüngste Ereignis dreht, was ich erlebt habe. In Wirklichkeit fällt er wohl eher auf die weltliche als die religiöse Seite der Dinge, aber er knüpft an etwas an, was mir passiert ist.

Zum Hintergrund: ich befasse mich als Betrachter mit einer Vielzahl von heidnischen bzw. pagan thematisierten Facebook-Gruppen und -Seiten. Dies kam in einer davon zur Sprache. Die betreffende Seite ist Schriftstellern, Autoren und anderen kreativen Köpfen im paganen Spektrum gewidmet. Die Moderatoren dieser Gemeinschaft stellen oft auf persönliche Anfrage des Autors Materialien in der Gruppe vor.

  • Disclaimer Nr. 1: Ich schreibe das als Meinung, nicht als irgendeine Art allumfassende Wahrheit. Dies ist kein offizielles Stück (s. Fehlende Quellenangaben)
  • Disclaimer Nr. 2: Dies richtet sich nicht gegen Laienhistoriker, und bitte glaube nicht, dass dem anders ist. Viele Menschen ohne einschlägigen Abschluss verfolgen sehr wichtige Studien in ihrer Freizeit, auf der Grundlage ihrer eigenen Interessen und Neigungen. Meine Meinung ist, dass nicht das Zertifikat den Historiker macht, sondern die Anwendung historischer Methodik und historiographischer Präzedenz, sowie der Beitrag zum kritischen Verständnis von Wissenschaft. Ich habe sehr großen Respekt vor Leuten, die die Zeit und den Aufwand für die Publikation einer Monographie auf sich nehmen, und sei es nur als Zeitvertreib. Ich glaube auch nicht, dass die Kennzeichnung „Historiker“ ausschließlich über eine Promotion erwerbbar ist.
  • Disclaimer Nr. 3: Betrachtet meine Verwendung von Wikipedia als Ironie.
  • Disclaimer Nr. 4: Und bitte denkt nicht, dass ich irgendjemandes persönliche Gnosis schlecht machen will. Das ist ein ganz anderer Informationssumpf, mit dem sich dieser Aufsatz nicht befasst. Ich rede hier von tatsächlichen wissenschaftsähnlichen Werken.

Pseudowissenschaft im Paganismus

Ich denke, es gibt unter Anderem zwei Sichtweisen im Paganismus. Zwei „Sorten“, wenn man so will. Die philosophische/historische, und die pseudohistorische. Historischer Paganismus in diesem Sinne beschränkt sich nicht notwendiger Weise auf Rekonstruktionismus bzw. rekonstruktionistische Heidentümer, sondern vielmehr auf Herangehensweisen in paganen Werken, die die sachgemäßen Methoden (der Geschichtswissenschaft, Anthropologie, Soziologie, etc), empirische Nachweise, und vernünftige (lies: nicht schlampige) Forschung verwenden. Ich verstehe, dass nicht jeder für akademisches Arbeiten geschaffen ist, und ich gehe nicht davon aus, dass dies bei vielen Menschen auf eine positive Resonanz treffen wird.

Aber einige von uns interessieren sich dafür. Und einige von uns haben sogar Abschlüsse (lies: Zertifizierungen von akkreditierten Forschungsinstitutionen), die uns in dieser Hinsicht als qualifiziert ausweisen würden.

Es scheint, dass akademische Arbeit und Forschungsmethodik innerhalb der Wiedererscheinung zeitgenössischen Heidentums eine schwere Vergangenheit haben. Ich schiebe die Schuld auf die 1970-1980er Jahre, ganz ehrlich. Es scheint in keiner anderen Zeitspanne einen vergleichbar großen Mangel an faktischer Wahrheit in den Veröffentlichungen im populären Bereich zu geben. Es scheint, als wäre dies eine Zeit gewesen, wo Jedermann einfach dümmliche Theorien und Erdichtungen auf Grundlage von nur geringstem Ausmaß von Beweisführung zusammenklatschen und ein Buch auf den Markt werfen konnte.

Und dann wurde dieses Buch, und diese Sichtweise und Forschung, irgendwie in den Kanon des Verständnisses aufgenommen. Ob es nun deswegen war, weil es einfach das erste Buch in der Marktlücke war, oder weil die Leute sich einfach nicht darum scherten: manche dieser Bücher haben Jahre von Kritik hinter sich und werden immer noch als geltend angesehen – obwohl sie längst mit besserer Wissenschaft entlarvt worden sind.

Das populäre Festhalten an manchen dieser Bücher macht es unheimlich schwer für uns (lies: gelernte Wissenschaftler), korrigierte Sichtweisen bekannt zu machen.

Vor ein paar Wochen habe ich meinen Weg auf die Livius.org Seite zu „Ancient History and Pseudoscholarship“ gefunden, die wirklich auf eine Menge meiner Probleme mit der generalistischen Beschäftigung mit Historik und mit Pseudowissenschaft eingeht. Ich empfehle dem interessierten Leser die Lektüre.

Das Internet hat im Bezug auf Wissenschaft ein Monster erschaffen. Sei es im weltlichen oder im religiösen Bereich, es scheint als könne jeder einfach jegliche Meinungskundtuung schreiben, die ihm in den Sinn kommt, und sie sogleich einem Massenpublikum zum Konsum zugänglich machen. Oder, wie obiger Artikel schreibt: Zuvor längst zur Ruhe gelegte Theorien wiederbeleben. Diese reichen von Falschinformation, die eigentlich einfach korrigierbar sein müsste, bis hin zu unsinnigsten Theorien. Mein Lieblingsbeispiel hierfür war eine Webseite, die ich gesehen habe, auf der behauptet wurde, man habe unwiderlegbare Beweise dafür, dass Aliens die ägyptischen Pyramiden gebaut hätten, da die Autoren Mathematik zur Beweisführung verwendet hätten.

Es ist bedauerlich, dass diese Art hirnrissiger Theorien in unserer paganen Welt nur allzu verbreitet ist. Erst kürzlich habe ich eine solche Theorie gesehen – veröffentlicht über die Facebook-Seite, die ich eingangs erwähnt habe. Das hat den Impuls für diesen Artikel gegeben.

Diese Theorie behauptete mit angeblich unwiderlegbarem Beweis, dass die hebräische Schrift, einer semitischen Sprache zugehörig, von einem runischen Futhark-Skript abstamme – wobei es sich um eine indoeuropäische Sprache handelt. Nicht nur existiert Hebräisch in einer völlig anderen Sprachfamilie, sondern das Futhark stammt selbst recht offensichtlich von einer älteren proto-nordischen Sprache ab. Der Autor unternimmt anscheinend den Versuch, der hebräischen Geschichte germanische Prinzipien zuzuschreiben, und sie als einen Weg zu verwenden, sich Gott – einer monotheistischen Entität – anzunähern, indem er das Futhark und die hebräische Schrift in Form eines Kalenders zusammenwirft… oder so. Ich sage „anscheinend“, da die Information ziellos drauflos plätschert. Die Webseite ist wirklich abscheulich.

Es sieht wirklich danach aus, als versuche da jemand, germanische Romantik mit kabbalistischer esoterischer Theorie zu verknüpfen.

Andere Theorien desselben Autors reichen von absurd (Odin war ein monotheistischer Gott, der vom Stamm Esaus verehrt wurde) hin zum schlichtweg Gefährlichen („Psychologie; Psychologischer Fakt, das, was verborgen ist, wird sich in diversen Formen von PTSD zeigen, solange bis die Wahrheit enthüllt ist“).

Und ja, das hast Du richtig gelesen. Dieses letzte Zitat stammt direkt von der Webseite des Autors, dem zufolge PTSD keine zehrende Erkrankung des Geistes ist, sondern ein Tor zur Erkenntnis „psychologischen Fakts“, und dem zufolge sich weiterhin verborgenes Wissen in Form von PTSD manifestieren wird, bis die „Wahrheit“ endlich zutage gefördert wird.

Soso. Dieses Individuum ist zugleich ein Salon-Historiker, und ein Salon-Psychologe. Es gibt auf seiner Webseite keine Zertifizierung irgendeiner Art. Auch einen Lebenslauf, der seinen Hintergrund beleuchtet und Auskunft gibt über Fähigkeiten und Abschlüsse, gibt es nicht. Wir haben keinerlei Möglichkeit, seine Glaubwürdigkeit einzuschätzen.

Ich denke nicht, dass ich alle Punkte aufzählen und erläutern muss, in denen diese Sichtweise faktisch falsch ist.

Dieses Buch wird veröffentlicht werden, ob über einen Verlagsdruck oder einen print-on-demand-Verlag. Zwar weiß ich nicht, ob es bald in den Bücherregalen bei Barnes&Noble zu finden sein wird, aber es wird auf jeden Fall gekauft werden. Und vielleicht wichtiger, es wird manche überzeugen – nicht viele, hoffe ich, aber manche.

Denkt einmal an die größeren Theorien im Paganismus oder in New-Age-Bewegungen. Einige davon wurden widerlegt. Andere nicht. Auf Anhieb fallen mir die folgenden ein:

  • Wicca ist eine uralte Religion, die seit vorchristlicher Zeit besteht, und unter der Oberfläche verborgen war. (Obwohl sie nicht die Urheberin dieser Idee war, war Margaret Murray eine starke Befürworterin dieser Hexenkult-Theorie, und propagierte sie im anthropologischen Sinne. Die anhaltende Verwendung dieser Theorie ist ein Beispiel dafür, wie pseudowissenschaftlich gearbeitet wird, obwohl die Theorie selbst damals nicht pseudowissenschaftlich war).
  • Die Verehrung der Göttin war die ursprüngliche Religion der Menschheit, die eine patriarchische, patrilokale Gott-Figur verdrängte.
  • Alles, was mit UFOs zu tun hat. Wirklich alles.

Diese und mehr Theorien dieser Art schweben immer noch herum im Anbetracht der unbefristeten Natur von Information im Internet und der Leichtigkeit, mit der sich moderne Ideen rund um den Globus verbreiten. Dies ist ein gefährlicher Fallstrick. Ich werde Dir zeigen, wie und warum, im folgenden Abschnitt. Es gibt noch viele mehr davon.

Wie Pseudowissenschaft Heiden beeinflusst

Pseudowissenschaftler dieses Schlags tun genau eines: Sie invalidieren die Kunstfertigkeit, den Aufwand, und die Aufrichtigkeit wahrer Wissenschaftler. Nicht nur das, sie schaffen die Voraussetzungen für Glaubenssätze, die von einfach inkorrekt und absurd bis hin zu schlichtweg unangebracht und gefährlich reichen. In manchen Fällen kann es Jahre, sogar Jahrzehnte dauern, um Falschinformation zu überarbeiten und Ansichten zu korrigieren, die durch solche Pseudowissenschaft entstellt wurden. Beschwere ich mich, dass das meine Arbeit viel schwerer macht? Ja, vielleicht, ein bisschen.

In dem Fall, den ich oben erwähnt habe – die Sache mit der „germanischen Kabbala“ – liest es sich wirklich ein bisschen wie Godwin’s Gesetz für mich: „Germanische Protokultur ist Herrenrasse und zeugt hebräische Schrift“. Findet noch jemand, dass das gefährlich ist? Ich zumindest denke das.

Im Fall schlampiger Arbeit, die oberflächlich betrachtet nicht falsch wirkt, lass uns die fiktive Beispielgeschichte von Jimmy betrachten. Der Name geht auf Conors Konto. Wenn es unter den Lesern einen Jimmy gibt: das ist nicht an Dich gerichtet. Alle weiteren Ähnlichkeiten sind ähnlich zufällig.

Jimmy ist aus welchen Gründen auch immer zum Paganismus gekommen. Er hat mit Wicca experimentiert, und fand es nicht so gut. Jimmy mag die Idee der rekonstruktionistischen Heidentümer, aber keine der Kulturen, die im Fokus stehen, scheint ihn anzuziehen. Dann, plötzlich, stellt er fest, dass seine Vorliebe für eine spezifische Region der Welt sich in eine tiefere spirituelle Berufung gewandelt hat! Begeistert macht Jimmy sich auf die Suche nach Informationen über die heidnische Kultur, die für Jahrhunderte von diesen bösen Monotheisten unterdrückt wurde.

Er findet keine.

So ein Mist.

Aber, Jimmy stolpert über eine Idee. Eine wunderbare Idee. Er wird Nachforschungen anstellen und die historischen Kulte der Region wiederbeleben und rekonstruieren. Also geht er durch seine Studien, beschreibt Ritual-Prozesse, an denen er gearbeitet hat, Interpretationen von Materialien, und solche Dinge. Mit der Zeit gewinnt er eine kleine Gefolgschaft von Leuten, die ähnlich interessiert sind an seinen Unternehmungen, und sie gründen eine Gemeinschaft. Jimmy sammelt seine Werke, veröffentlicht Bücher, und wird von der paganen Gemeinschaft als Innovator und Rekonstruktionist angesehen. Seine Arbeit wird zum Kanon.

Nur kann Jimmy die Originalsprache nicht lesen. Oder auch nur spätere Sprachen, in denen geschichtswissenschaftliche Arbeiten zum Thema verfasst wurden. Er hat kein Training in den einschlägigen Methodiken – er hat noch nicht einmal Interesse am richtigen Vorgehen bei historischen und anthropologischen Studien. Er verlässt sich auf Interpretationen anderer Wissenschaftler, nimmt sie wörtlich und bringt Vorlieben und Tendenzen in seine Arbeit mit ein.

Er hat die alten Rituale falsch interpretiert und hat in Wirklichkeit einen Kult verewigt, dessen Rituale aus traditioneller Sicht aktiv beleidigend für die Gottheiten sind. Das Götterverständnis, das er in seiner Arbeit durchgehend zu Grunde legt, ist falsch, und die Information irreleitend. Rituale sind unzweckmäßig den falschen Gottheiten zugeschrieben, Opfergaben sind inkorrekt, und beinhalten Dinge, die in der historischen Kultur als blasphemisch gelten würden. Ein neuer Interessent, Timmy, taucht auf der Bildfläche auf, und argumentiert mit seinem Wissen, zeigt argumentativ auf, dass Jimmys Information falsch ist. Vielleicht gefährlich.

Aber Jimmy hat sich einen Namen gemacht. Seine Arbeit gilt als kanonisch für diese spezielle Kultur. Als Timmy auftaucht, mit besserer Methodik (vielleicht mit einem Abschluss, oder aber einfach als Laienwissenschaftler), reagiert er schlecht. Von Egozentrik getrieben, verewigt er weiter die Information, die er geschaffen hat. Er fährt fort, die falsche Information in die pagane Sphäre einzubringen, und nun gibt es zwei widersprüchliche Informationsschulen. Und die Arbeit, die Timmy leistet – besser informierte Arbeit – wird im Internet zerrissen und getrollt.

So kann uns schlampige Forschungsarbeit beeinflussen. Und das ist nur eine von vielen Möglichkeiten.

Abschluss

Ich werde das hier beenden, da ich an der 5-Seiten-Grenze meines Textprogramms kratze, und ich das hier nicht zum Zweiteiler werden lassen will.

Ich habe nichts dagegen, etwas für die Götter zu tun, die man liebt. Ich habe nichts dagegen, Unrecht zu haben, ganz und gar nicht. Wir haben alle Unrecht, und ich habe meinen Anteil von falschen Annahmen getroffen. Aber aus meinen Fehlern lerne ich, meistens. Und es gibt Wege, wissenschaftlich zu arbeiten, ohne dafür auf Pseudowissenschaft zurückgreifen zu müssen.

Schlampige Forschung ist sowohl im weltlichen als auch in religiösen Bereichen gefährlich. Im weltlichen Bereich jedoch, ist das, worauf sie hinausläuft, maximal Falschinformation.

So sehr ich darüber traurig bin: gute Geschichtsbücher sind schwierig zu finden. Richtige Wissenschaft verbirgt sich hinter einem fast undurchdringbaren akademischen Schleier. Sie ist auch um einiges trockener als Bücher, die für einen bestimmten Populärmarkt geschrieben wurden.

Für Heiden kann schlampige Wissenschaft zur Etablierung von – historisch gesehen – Farce-Traditionen führen. Sie kann Fehlinformation verewigen, die die Tradition quält, die Heiden versuchen, nachzuahmen. In manchen Fällen kommt das einer Aneignung gleich, die an Entstellung grenzt.

Es wird immer eine gewisse Auseinandersetzung zwischen dem Volksmund und historischer Validität geben. Aber wir, als gebildete Mitglieder unserer Gemeinschaften, können dazu beitragen, zu verhindern, dass unsere Arbeit zu Pseudowissenschaft wird. Indem wir uns mit den gängigen Methodiken vertraut machen, können wir viele Fallstricke des Internet-Zeitalters umgehen. Aber es ist unsere Aufgabe, uns zu bemühen, das zu verhindern.

Unsere Worte und unser Handeln kann in dieser Gemeinschaft nachhallen, und mehr Menschen beeinflussen, als wir beabsichtigen. Und anders als in der Schule haben wir nur selten jemanden, der unser Geschriebenes durchgeht und uns hilft, Information zu korrigieren, die falsch ist.

Ich mache es zu meinem erklärten Ziel, immer auf Ausschau nach pseudowissenschaftlichen Inhalten zu sein, ganz besonders in meinen religiösen Schriftstücken. Weil ich mich nicht im Spiegel ansehen kann, wissend, dass ich willentlich Fehlinformation verewigt habe.

Danke fürs Lesen.

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