Träume und Schlaf im Alten Ägypten

Träume aus der Sicht der Psychologie

“Ein Traum ist eine psychische Aktivität während des Schlafes. Er wird als besondere Form des Erlebens im Schlaf charakterisiert, das häufig von lebhaften Bildern begleitet und mit intensiven Gefühlen verbunden ist. Der Träumende kann sich nach dem Erwachen meist nur teilweise oder gar nicht erinnern.” (Definition Wikipedia)

In der modernen Psychologie werden Träume ausschließlich als Erscheinungen des individuellen Bewusstseins betrachtet. Alltagseindrücke, Ereignisse der Vergangenheit, einschneidende Erlebnisse, aber auch Erkrankungen psychischer wie physischer Art führen zu verschiedensten bildhaften und fühlbaren Erscheinungen während des Schlafes. Lediglich psychoaktive Substanzen oder andere pharmakologische Präparate finden als äußere Einflüsse die Akzeptanz der modernen Psychologie und Neurologie. Träume sind dabei das komplexe Resultat dessen, was das individuelle Gehirn mit all seinen Prägungen, bewussten und unbewussten Erinnerungen, Wissensspeichern und Emotionen aus den Sinneseindrücken des Wachzustandes geformt hat. In gewisser Weise entspricht damit der Traum auch dem was der gängigen Definition nach Mythos ist, nämlich die Verknüpfung von Fakten, Erlebtem und Empfundenem und individuell Interpretiertem und Erdachtem, ohne näher bestimmen zu wollen was Faktum und was Erscheinung des Geistes ist. Wie viele der modernen Ansätze geschieht dies auf der Grundlage des Descart’schen Modells einer dualen Körper-Geist-Trennung. Alles Reale ist physisch greifbar oder zumindest meßbar, alles Geistige ist höchstens erahnbar und nur eingeschränkt bis gar nicht verifizierbar.

Der Albtraum (18./19. Jh. unbekannter Künstler) Wikimedia Commons

Innen oder Außen, Eigenes oder Fremdes?

Die Annahme, dass alles Surreale eine Erscheinung des eigenen Geistes darstellt, ist tröstlich, impliziert es doch auch eine grundsätzliche Kontrollierbarkeit der Erscheinungen. Erst wenn der Geist außer Kontrolle gerät und sich deren Auswirkungen auch in der physischen Welt manifestieren, gerät dieKontrollierbarkeit ins Wanken. Die Grenze zum Pathologischen ist damit überschritten und es werden Mittel und Wege gesucht die Kontrolle wieder zu erlangen. Dennoch bleibt das Szenario auf das individuelle Körper-Seele-Kontinuum beschränkt. Das Problem ist ein Individuelles, selten findet es wie beispielsweise in systemischer oder soziopsychologischer Arbeit auch eine kollektive Dimension. Auch in der modernen Spiritualität wird immer noch gern an dem Grundsatz festgehalten, dass alle geistigen Erscheinungen die eigenen sind. Die Jungianische Archeytpenlehre bietet sich da geradezu als Denkmodell an und die Verbandelung von Mythologie, einer großen Begeisterung für’s Übersinnliche und noch junger medizinischer Forschung an der Seele sind letztlich auch der Stoff aus dem Jungs Theorien gestrickt sind. Um jedoch den altägyptischen Wirklichkeitsbegriff zu verstehen muss man ein wenig weiter zurück gehen als bis zur vorletzten Jahrhundertwende und die klassische Leib-Seele-Einteilung verlassen um sich einem Weltbild des Allesbeseelten zuzuwenden.

Wandel des Wirklichkeitsbegriffs

Man muss sogar weiter als bis zu jener Zeit zurückgehen, die Karl Jaspers als “Achsenzeit” bezeichnet und die von einer globalen philosophischen und spirituellen Selbstreflexion und zunehmendem religiösen Individualismus geprägt war. Zwar ist der Begriff der Achsenzeit eher ein sehr theorethisches und durchaus kritisierbares Denkmodell, dennoch ist es hilfreich um sich das andere Realitätsbewusstsein naturnaher und Natur-deifizierender Völker zugänglich zu machen. Der altägyptische Wirklichkeitsbegriff spielt sich in einer Zeit ab, in der die Notwendigkeit der Gemeinschaft als Überlebensgarant noch in aller Menschen Bewusstsein ist und die vor der Schwelle zum Jenseitigen oder Göttlichen keineswegs Halt macht. Soziale und spirituelle Realität ist geprägt von fortwährender Interaktion mit Menschen, Göttern und Geistern. Denn diese Dinge sind es, die für den Altägypter kultur- und nicht zu letzt identitätsbildend sind, anstatt – wie es heute oft der Fall ist – die ständige psychosoziale und spirituelle Selbstbeschau, die nicht selten bis hin zur Selbstmystifizierung geht.

Ägyptische Kosmologie – Detail aus dem Greenfield Papyrus (Totenbuch des Nesitanebtashru). Der Luftgott Schu und der widderköfpige Gott Heh deities halten die Göttin des Himmelsgewölbes Nut , während sich der Erdgott Geb unter ihr ausbreitet (ca. 950 V. Chr. aufgenommen im British Museum, London) – Wikimedia Commons

So ist es nicht verwunderlich, dass im Alten Ägypten viele Erscheinungen des Bewusstseins ganz natürlich im Außen verortet wurden, jedoch weitaus weniger mystifiziert als man nach heutigem Verständnis von Mystik annehmen mag. Die Begegnung mit dem Anders- und Überweltlichen war vielmehr normaler Alltag und erforderte einen ebenso koordinierten und pragmatischen Umgang wie mit den alltäglich Herausforderungen des Diesseitigen. Das altägyptische Weltbild kann seine animistischen Wurzeln hier nicht verbergen, alles ist beseelt, wenn nicht sogar vergöttlicht, was in den zahlreichen als “netjer”(=Gott) bezeichneten Phänomenen zum Ausdruck kommt, egal ob es sich dabei um einen Frosch, einen Fluss oder die aufgehende Sonne handelt.

Schlaf als Zwischenwelt

Träume galten als Übergangswelt zwischen dem Jenseits und dem Diesseits, der Schlaf als Zone zwischen Leben und Tod, was ihn zu einem recht ambivalenten Gebiet machte. Tatsächlich war der Tod auch physischer Ort, denn das Westufer des Nils, dem Standort vieler Nekropolen war im Grunde schon Totenreich. Dort wo die grüne Oase des Nils aufhörte und die Wüste begann, war auch die Grenze zum Nichtkontrollierbaren für den Menschen, das Reich des Geheimnisvollen und nur noch Erahnbaren, dass sich im flimmernden Horizont ins Unendliche verlor. So sind auch gerade viele Gottheiten, die der Wüste zugeordnet werden, meist sehr ambivalente Gottheiten, die grausam und zerstörerisch, aber auch schützend und kriegerisch sein können. Die wohl bekannteste aller Wüstengottheiten ist der Gott Seth, der den Sonnengott Re auf seiner Verjüngungsfahrt durch die Unterwelt vor der dämonischen Schlange Apophis schützt, die diesen zu verschlingen droht. Doch auch Hasen, Löwen, Schlangen, Falken tauchen in ihrer vergöttlichten Form als typische Götter der Wüste auf.

Tod, des Schlafes Bruder

Der Tod an sich war in Ägypten geradezu unaussprechlich, ein Tabu also, was ungewöhnlich erscheinen mag, da die gesamte altägyptische Kultur auf den Tod ausgerichtet zu sein scheint. Tatsächlich aber zielt der ausschweifende Kult auf eine Überwindung des Todes ab, der ebenfalls als eine Art Schlafzustand interpretiert wurde, aus dem man erweckt werden konnte. Nicht etwa um als Mensch wieder ins Diesseits in das gewohnte Leben zurückzukehren, wie heutige Reinkarnationsideen häufig beschaffen sind, sondern um ein transfigurierter sog. “verklärter” Ahnengeist zu werden, der den Göttern gleich zwischen Unterwelt, Diesseits und Welt der Götter ungehindert umher wandeln konnte. Die Welt der Toten, Duat genannt, war ein wenig einladender Ort und man war bemüht die Verstorbenen mittels Totenkult schnell von ihrem dortigen Dasein als “ungerechtfertigter Ahnengeist” zu erlösen. Dennoch wusste man wiederrum, dass die Durchquerung der Duat auch notwendig war, der Prozess des Todes durchlaufen werden musste um – gleich dem Sonnengott – am Ende der Reise verjüngt wieder in das nun ewige Leben zu treten. Die alten Ägypter waren sich der wunderbaren, aber auch gefährlichen Aspekte von Tod und Geburt durchaus bewusst und sahen darin keinen Widerspruch. Die verschiedenen Unterweltsbücher stellen den wichtigsten Teil der Totenliteratur dar und waren eine Art Reiseführer, die den Toten zusammen mit vielen Amuletten und magischen Schutzformeln mit auf den Weg ins Jenseits gegeben wurden.

Mache dein Haus im Westen trefflich
statte reichlich aus Deinen Sitz in der Nekropole
Nimm dies an, denn gering gilt uns der Tod,
nimm dies an, denn hoch steht uns das Leben.
Aber das Haus des Todes dient ja dem Leben.
(Lehre des Hordjedef, Sohn des Cheops, 4. Dynastie)

Feindselige Totengeister als Verursacher von Albträumen

Jene ungerechtfertigten Totengeister waren es, die man für Albträume zur Verantwortung zog. In Träumen, so glaubte man, war der Mensch in der Lage in die Duat einzutreten. Zeigten sich ihm dort Götter, galt dies als etwas positives, obgleich auch durchaus nicht alle Götter ein stets freundliches und wohlwollendes Wesen besaßen. Jedoch konnte sich dem Träumenden auch gleichermaßen feindseligen Ahnengeister zeigen, ihm den erholsamen Schlaf rauben und ihn sogar bis in den Tag verfolgen und im schlimmsten Fall auch dort für Unglück sorgen. So erklärt sich, dass man sehr bemüht war die Rechtfertigung der Totenseelen vor dem Göttergericht in die Wege zu leiten, selbst wenn es dafür nötig war in Grabmalereien und -schriften ein wenig zu flunkern und den Lebenswandel des Verstorbenen arg zu beschönigen. Hier zeigt sich auch deutlich der Unterschied von einem Totenkult zum Ahnenkult. Im Allgemeinen war man beruhigter, wenn die Toten dort blieben, wo sie hingehörten: im Jenseits.

Totenkult oder Ahnenkult?

Lediglich im Neuen Reich manifestierte sich ganz untypisch für die vorhergehende Zeit im Alten und Mittleren Reich geradezu ein echter Ahnenkult und man war sogar darum bestrebt den Verstorbenen das sog. Herausgehen am Tag so angenehm wie möglich zu gestalten, gerade um sie zu besänftigen, aber auch um sich ihre Hilfe im Jenseits zu Nutze zu machen. Regelmäßige Opferungen an den Grabstätten, das Einrichten von Scheintüren an den Grabdenkmälern und sogar das Pflanzen von ganzen Gärten mit kultspezifischen Pflanzen, die die Ahnengeister zum Verweilen einluden waren allgemeiner Usus im neuen Reich. Die wohlwollenden und gerechtfertigten Ahnengeister, die “Akhu”, wurden als Berater und Helfer in andersweltlichen Belangen herangezogen, gerade wenn es Konflikte mit böswilligen Ahnengeistern gab oder auch als Mediatoren im Dialog mit den Göttern selbst. Unzählige Briefe von Lebenden an die Verstorbenen zeugen noch heute davon.

Die Duat (“Binsengefilde”) Pap. Ani (ca. 1275 v. Chr.) Wikimedia Commons

Praktischer Umgang mit dem Andersweltlichen

Die Traumwelt wurde also als eine Welt gesehen, die vom Träumenden nicht unmittelbar kontrollierbar war, also mussten Umwege und indirekte Maßnahmen ergriffen werden um sich vor den negativen Erscheinungen der Duat zu schützen, die sich unter Anderem in Form von Albträumen zeigten. Die Inhalte von Albträumen sind kaum oder nur vage angedeutet überliefert, denn genau wie der Tod selbst, waren auch Albträume tabuisiert. Das Tabu hat nichts mit einer Form der kollektiven Verdrängung zu tun, sondern ist bereits eine Art magische Intervention und wie eine Art damnatio memoriae zu verstehen. Das Aussprechen, Benennen und insbesondere das Aufschreiben von Dingen galt bereits als magisch-manifestierender Akt, den man hier natürlich so gut wie möglich zu verhindern suchte.

Interessanterweise gab es auch keine Gottheit, die für Träume zuständig war. Weder als Verursacher noch als Beschützer. Jedoch wurden unterschiedliche Gottheiten in diesen Belangen um Hilfe gebeten und typische Volksgottheiten wie Bes oder Tawaret, die in Hausschreinen verehrt wurden, waren auch mit der Aufgabe betraut Dämonen und böse Geister von Heim und Familie fernzuhalten. Vor allem um Schwangere und Kinder sorgte man sich dabei. Weitere Nachtwächter konnten auch in Gestalt von Krokodilen, Löwen, Panthern, Nilpferden und sogar Seth in seiner Tierform auftauchen.

Faience-Figur der Göttin Tawaret mit Uräusschlange aus der Spätzeit, British Museum, Wikimedia Commons

Das Feuer galt als äußerst wirksam gegen nächtliche Heimsuchungen, zum einen da es die Nacht erhellen konnte und zum anderen weil Feuer das Bannungselement nach altägyptischem Verständnis schlechthin ist, da es in der Mythologie vielfach dazu dient die Feinde der Ma’at, der kosmischen Ordnung, zu bekämpfen. So wird nachvollziehbar, warum Bettpfosten und Bettpanelen häufig Schlangensymbolik zierte, da Kobras zum einen ein Symbol kosmischer Ordnung waren wie die Uräusschlange, Schutzgottheiten wie die Kronengöttin Wadjet und außerdem durch ihren “Feueratem” in der Lage waren Feinde zu bekämpfen. Der Feueratem der Schlangen ist auf das brennende Gift der Schlangen zurückzuführen, welches Kobras auch über beachtliche Entfernungen ausspeien können. Die altägyptische Form von “Traumfängern” waren aus Ton geformte Uräen mit denen Schlafräume ausgestattet wurden.

Grün glasiertes Kobra-Amulett aus Keramik, Neues Reich, Harrogate Museums and Arts, Wikimedia Commons

Aus einer Totenklage im Grab eines Nefersecheru zur Zeit Ramses’ II

Das Haus derer im Westen,
es ist tief und dunkel
Keine Tür, kein Fenster ist in ihm,
kein Licht zum Erhellen
kein Nordwind, das Herz zu erfrischen.
Die Sonne geht dort nicht auf.
Sie werden allzeit im Schlafe liegen
wegen der Finsternis auch bei Tage.

Die Nachtwächter in Form von Panthern sind besonders interessant, da das Pantherfell zur traditionellen Ausstattung des sog. Sem Priesters gehörte, der damit seine Fähigkeit zwischen dem Diesseits und dem Jenseits zu wandeln demonstrierte. Der Sem Priester kommt in seiner kultischen Aufgabe den Schamanen der Prädynastik am nächsten, den er bedient sich auch als einziger eines meditativen- oder tranceartigen Zustandes um in die Duat zu reisen und dort die Seelen der Verstorbenen während des Totenrituals einzufangen, zu geleiten und in ihren ewigen Wohnsitz als verklärter Ahnengeist zu überführen. Man nennt diesen Abschnitt des Totenkultes auch den “Schlaf des Sem”, dessen Ursprünge weit in das Alte Reich, evtl. sogar in die Prädynastik zurückreichen. Das Pantherfell steht auch in Verbindung mit einer Gottheit des Alten Reiches, nämlich der Himmelspanther, auch verehrt als die Duatgottheit Mafdet, deren Wirken als lebenserhaltend, die Toten schützend aber durchaus auch rächend und richtend galt.

Der Schlaf als Schwelle und kultisches Element

Der leitende Priester spricht im Verlauf des Totenrituals zum Sem:

“Verhüte, dass er [der Verstorbene] umherirre. Daß keine Störung mit ihm sei.”

Und der Sem spricht stellvertretend als Sohn des Verstorbenem zu diesem:

“Ich bin gekommen Dich zu suchen/umarmen, ich bin Horus. Ich habe Dir deinen Mund eingefügt, ich bin Dein Sohn der Dich liebt.”

Danach legt der Sem das Pantherfell an und projiziert den Geist des Verstorbenen in eine Statue, die in einer Prozession unter Schutz und Aufsicht des Sem und der Priesterschaft zum Grabmal getragen wird.

Sem Priester mit Pantherfell der eine Wasservase hoch hält, Ausschnitt aus einer Totenstele ca. 1400 – 1350 v. Chr., Walters Arts Museum, Wikimedia Commons

An der Sphäre des Traumes wird deutlich wie fließend die Grenze zwischen dem Diesseitigen und dem Jenseitigen für die Alten Ägypter war. Vielmehr ergibt sich eine Dynamik parallel erscheinender interagierender Seinszustände des Individuums, die auch an der altägyptischen Seelenmatrix in Erscheinung tritt. Ohnmacht, Bewusstlosigkeit, Schlaf sind Zustände die dem Tode ähneln und potentiell bedrohlich sind, aber auch den Übertritt in die Welt der Götter ermöglichen und natürlicher Bestandteil des Lebens sind. Der Kontakt mit den Göttern und Geistern, war daher durchaus nicht nur dem Klerus und dem Pharao vorbehalten, er war lediglich in den Tempeln institutionalisiert und organisiert um den Göttern den Aufenthalt unter den Menschen angenehm zu gestalten und zu verhindern, dass sie sich entfernten und der Staatspolitik den religiösen Überbau zu verleihen. Zahlreiche religiöse Fetische aus dem Bereich der Volksmagie zeigen, dass auch der einfache Ägypter den Göttern nicht fern war und ihre Präsenz zu seiner alltäglichen Wirklichkeit gehörte. Letztlich ist auch dies ein Hauptfaktor für die erstaunliche Beständigkeit des Polytheismus in Ägypten, denn wie auch immer der Staatskult gerade beschaffen war, welche Gottheit auch immer gerade oberste Staatsgottheit war, die Ägypter waren emanzipiert genug in ihrer persönlichen Spiritualität, dass sie mit den Geistern und Göttern selbst zu interagieren wussten.

Literatur:

Die Wandlungen des Sem-Priesters im Mundöffnungsritual. Hartwig Altenmüller
Tod und Jenseits im Alten Ägypten, Jan Assmann
Nightmares in Ancient Egypt, Kasia Szpakowska
Die Unterweltsbücher der Ägypter, Erik Hornung

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