Stars und Illusionen… oder: wie ich zum Kemetismus kam (KRT)

Mein Weg in den Kemetismus führte mich – wie bei so vielen – über die Ritualmagie. Prägend für mich waren damals vor allem die Bücher von Aleister Crowley, Dion Fortune, Dolores Ashcroft-Nowicki, William Butler usw. Eine der wichtigsten Organisationen in der Okkultszene war die Theosophische Gesellschaft, gegründet von Helena Petrovna Blavatsky, deren Lehren in vielen okkultistischen Bewegungen rege Verwendung fanden. Die ägyptophilen Elemente sind hier schwerlich zu übersehen. Das ist auch nicht verwunderlich, denn sowohl Blavatsky, wie auch ein weiteres Mitglied der Theosophen, der Freimaurer und Ingenieur George Henry Felt waren leidenschaftliche Ägyptologen.

Helena Petrovna Blavatsky (1887)

Ihre Forschung bildete damals einen noch gemeinsamen Ausgangspunkt für zwei recht gegensätzliche Richtungen in der Erforschung Alt-Ägyptens, die Erik Hornung einmal treffenderweise mit “Ägyptosophie vs. Ägyptologie” umschrieben hat. Während die klassische Ägyptologie auch heute noch von den philosophischen und religiösen Inhalten Kemets Distanz hält, hat die Ägyptosophie die heutige Welt des Okkultimsus und der Esoterik stark geprägt und dabei teilweise recht abenteuerliche Blüten getrieben. In diesem Spannungsfeld zwischen trockenem Historismus und schillernden Eso-Lehren bin ich – mal zur einen mal zur anderen Seite tendierend – meinen ganz persönlichen Weg gegangen und habe die Affinität zu dieser faszinierenden Hochkultur am Nil dabei nie verloren.

Pyramide und Sphinx (1905)
Wikimedia Commons, Foto: Dunning, H.W.

Anfang 20 entschloss ich mich eine Ausbildung bei den “Servants of the Light School of Occult Science” unter der  Schirmherrschaft von Dolores Ashcroft-Nowicki zu beginnen. Die Schule wurde 1965 von Walter E. Butler gegründet, welcher selbst Schüler der Dion Fortune (Theosophische Gesellschaft, “Fraternity of the Inner Light”, “Hermetic Order of the Golden Dawn”) war. Die Schule war besonders hinsichtlich der Fernausbildungen durch ein Tutorensystem organisiert, das heisst die höheren Grade betreuten die niedrigeren. Mein Tutor, ein alter Mann von 72 Jahren,  Lehrer im Ruhestand, bedachte mich mich mit eigenartigen Bastelarbeiten (geometrische Figuren aus farbigem Papier ausschneiden und darüber meditieren u.ä.) und wollte mir vor allem ständig an die Wäsche.  Der Kurs verlief äußerst schleppend, die monatlichen Skripte erschienen mir sehr wenig fordernd, zumal ich den Großteil der empfohlenen Literaturliste bereits kannte und der Kurs ohnehin gesammelt in Buchform verfügbar war. Für Reisen nach London um an den großen Logen-Treffen teilzunehmen hatte ich sowieso kein Geld, also entschied ich mich die entsprechenden Werke allein durchzuarbeiten, machte mich mit der Einrichtung eines “hauseigenen Tempels” vertraut, besorgte magisches Werkzeug, nähte Ritualkleidung, lernte Ritualabläufe auswendig usw.

Ein Teil der Ausbildung umfasste auch das Studium der verschiedenen Götterwelten. Ich ertappte mich dabei, dass ich die ägyptische besonders intensiv studierte und die anderen sehr halbherzig überflog. Aus dem Kunstgeschichtsunterricht besaß ich noch einiges an Vorbildung, da mein damaliger Lehrer selbst sehr Ägypten-begeistert war und dieses Thema entsprechend intensiv vermittelt hatte.

Rosenkreuz
Hermetic Order of the Golden Dawn
ca. 1900
Wikimedia Commons

Meine spirituellen Phasen wechselten sich fortwährend mit  weltlichen Phasen meines Lebens ab. So ließ ich auch das Thema Ritualmagie immer wieder einmal für längere Zeit ruhen und kümmerte mich um andere Dinge bis mich irgendein besonderes Ereignis oder eine plötzlich auftauchendes Bedürfnis wieder zurück auf den Pfad brachte. Im Zuge einer von spirituellem Interesse geprägten Phase, fand ich zwischenzeitlich auch einmal eine geistige Heimat in der deutschen Heidenszene. Der Kemetismus stellt in Deutschland – mit Ausnahme vieler Isis verehrender “Hexen” und anderer weitgehend synkretistisch geneigter Heiden – doch eher eine ausgesprochene Randerscheinung dar. Die neo-heidnische Szene hat aufgrund ihres kollektiven Verdrusses hinsichtlich monotheistischer Autoritäten natürlich auch gewisse Schwierigkeiten mit einer Religion, die neben ihrer fast unscheinbaren Volksreligiosität klare und mitunter imposante hierarchische Strukturen aufweist – welche letztlich über tausende von Jahren das ägyptische Staatswesen entscheidend beeinflusst haben. Im neuheidnischen Argwohn gegenüber Hierarchien schimmert viel Nichtverarbeitetes aus einer christlich geprägten Gesellschaft durch, vielleicht auch so manche narzisstische Angst selbst nicht wichtig zu sein und sicherlich auch die eine oder andere schlechte Erfahrung mit selbsternannten mißbräuchlichen Gurus, die in der spirituellen Szene leider sehr verbreitet sind und auch im Heidentum zu finden sind.

Slawisch-paganisches Ritual in Russland
Wikimedia Commons

Ich persönlich hatte mit Hierarchien nie ein großes Problem. Zum einen bin ich in einer sehr patriarchalen Familie groß geworden und habe dabei gelernt, dass es auch in sehr strengen Hierarchien immer „Schleichwege“ gibt, die man mit etwas Geschick für sich nutzen kann, ohne das ganze System zum bersten zu bringen. Zum anderen habe ich viele Jahre in Geschäftsführungen gearbeitet und weiß, dass die „Stars“ letztendlich auch nur eine Funktion von vielen erfüllen, wie etwa für bestimmte Themen in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu erlangen oder einen personellen Bezugspunkt für Interessierte zu bieten. Genau das tun Menschen wie z.B. Tamara Siuda, Gründerin des “House of Netjer” oder Richard Reidy, welcher ebenfalls zwei Tempel gegründet hat. Und sie tun dies aller heftigen und teilweise arg unfairen Kritik zum Trotze mit großem Engagement und Herzblut. Sicherlich haben sie dabei ihren ganz individuellen Stil entwickelt, der vielleicht kritisierbar ist, dennoch – und das wird gern übersehen – profitiert letztendlich die gesamte Kemetismus-Szene von dieser Arbeit. Nicht jeder, der sich für eine bestimmte Tradition interessiert hat die Zeit oder das Talent sich Informationen selbst zu erarbeiten und benötigt vielleicht einen Mentor oder Lehrer um erste Schritte auf seinem Weg der Wahl zu tun.

Da ich solcherlei Projekten immer sehr zugetan war und selbst die Anwesenheit guter Lehrer und Mentoren hoch zu schätzen gelernt habe, habe ich wohl unglücklicherweise eine besondere Schwäche Blendern auf den Leim zu gehen. Und leider wiederfuhr mir genau das im Zusammanhang mit dem Kemetismus in Deutschland. Ich wollte so sehr an einen Tempel nebst kemetischer Priesterschaft glauben, dass es mich kaum dafür interessierte, dies auch handfest zu verifizieren. Ich hätte mir für die deutsche Kemetismus-Szene durchaus eine ähnliche Entwicklung wie die internationale vorstellen können, ja, ich habe mir das sogar sehr gewünscht – und das nicht nur in meinem eigenen Interesse, sondern letztlich auch um diese für mich sehr wertvolle Tradition weiterzuführen, neu zu beleben und zugänglich zu machen. So war ich nur allzu prädestiniert dafür monatelangen virtuellen Konstruktionen jener Internetbekanntschaft so viel Vertrauen zu schenken, dass ich sogar bereit war dafür sehr viel Geld und Arbeit zu investieren. Rein virtuelle Bekanntschaften sind ja heutzutage durchaus nichts besonderes mehr, viele meiner Kontakte, die ich zu guten und beständigen Weggefährten zählen kann, habe ich nie persönlich getroffen und doch teilen wir vieles miteinander was uns zusammenhält.

Hauptschrein der Kemetic Orthodoxy
Wikimedia Commons, Foto; IanCheesman

Regelmäßige Spenden, handwerkliche Arbeiten, großzügig Darlehen an „Glaubensbrüder“ und nicht zuletzt die Mitarbeit in einem Online-Magazin zählten zu meinen Investitionen für die, wie ich annahm, gemeinsame Vision die kemetische Tradition deutschlandweit zu unterstützen und weiterzuführen. Inzwischen summieren sich meine Ausgaben hier im 4-stelligen Bereich. Die Tatsache, dass man sich so täuschen hat lassen, verleitet einen oft dazu über solche Erfahrungen im Nachhinein zu schweigen, weil es ja auch ein bisschen peinlich ist. „Wie konnte MIR das passieren?“ fragt man sich dann, nur um letztlich bei der Schlußfolgerung zu landen: „Ja, auch MIR kann das passieren.“ Es kann JEDEM passieren.

Gewiss waren dies alles freiwillige Leistungen, die ich erbracht habe, und man mag mir hier zurecht naivität unterstellen – und doch muss ich auch zugeben, dass es mir wiederrum schwer fiel mir ernsthaft vorzustellen, dass jemand derartige Summen reinen Gewissens für ein bisschen virtuelle Show einstecken würde, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Aber gerade diese Unterschiede in Skrupel und Ethik sind es oft, die gutgläubige Menschen in den Ruin führen können. Wenn man selbst ein hohes Fairnessempfinden hat ist es oft nur schwer vorzustellen, dass jemand anders diese Grenzen deutlich weiter steckt – insbesondere wenn man zu einem Menschen eine tiefe Zuneigung empfindet.

Ich habe hier also – auch aus meinem persönlichen Wunsch heraus – so sehr an eine Tugendhaftigkeit glauben wollen, dass ich die Täuschung vorsätzlich übersehen habe. Mir sind die Ungereimtheiten, die sich mehr und mehr häuften, ja durchaus nicht verborgen geblieben. Wer eine Täuschung inszeniert, macht irgendwann Fehler und das Schweigen der Getäuschten wird dann fahrlässigerweise als „Vertrauen“ interpretiert. So sehr, dass man sich dabei als „Magier“ der Show in Sicherheit wiegt und immer groteskere Dinge inszeniert. Ich für meinen Teil hatte irgendwann begonnen aus Mitgefühl zu schweigen. Und weil ich nicht wusste, wie ich die entlarvte Illusion auf eine Weise auflösen kann, die niemanden destabilisiert.

Ein sehr guter Freund von mir ist Buddhist. Durch ihn habe ich gelernt, dass alles was Menschen erleben letztlich Illusion ist. Das heißt nicht, dass es nicht “echt ist, was geschieht, es heißt vielmehr, dass Dinge immer in Abhängigkeit voneinander entstehen und jeder Mensch, der an so einer gemeinsamen Illusion beteiligt ist, seinen Teil dazu beträgt, dass die Dinge so erscheinen, wie sie es tun. Und diese Dinge werden von den Beteiligten unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. Aus buddhistischer Sicht gibt es also keine absolute Wahrheit, aber es gibt ein Netz aus Intentionen, daraus resultierende Handlungen, das Menschen dennoch miteinander verbindet. Es ist wichtig das zu wissen und es ist wichtig zu lernen, wie und warum die Dinge so entstehen, welchen Einflüssen sie unterliegen, denn nur so kann man an diesen Dynamiken auf eine Weise teilnehmen, die heilsam und konstruktiv für alle Beteiligten ist. Im Buddhismus bezeichnet man diese Fähigkeit auch als Mitgefühl. Mitgefühl hat also nichts mit mit-leiden zu tun, sondern damit zu begreifen, zu beobachten, zu lernen, warum Dinge so sind wie sie sind, woher sie kommen und wohin sie vermutlich gehen.

Sakya Kloster, Tibet
Wikimedia Commons, Foto: Luca Galuzzi

Es ist also letztlich nicht wirklich ausschlaggebend, ob die Dinge die man erlebt, nur ein Fantasiekonstrukt sind, dass sich auf einer rein-virtuellen Eben abspielt oder ob z.B. tatsächlich irgendwo ein gemauerter Tempel steht in dem Priester ein- und ausgehen. Wichtig ist, was für die Beteiligten dabei herauskommt. Und da kann ich sagen, es ist für mich viel Gutes, aber auch viel Schlechtes, wenn auch Lehrreiches herausgekommen. Und vieles davon ist sogar mein eigener Verdienst. Ich habe, bis auf etwas Geld nicht wirklich viel verloren, denn mich selbst habe ich dabei nie verloren. Ich habe nur an Erfahrung und Einsicht gewonnen. Wo es Macht gibt, gibt es Machtmissbrauch. Wo es Hierarchie gibt, gibt es Autoritäten und „Fußvolk“. Wo es Anführer gibt, gibt es Geführte. Das ist normal, das ist LEBEN und das ist nicht immer schlecht – aber auch nicht immer gut. Aber letztlich ist auch das nur eine Illusion, eine temporäre Konstruktion, die entsteht und wieder vergeht. Eine Konstruktion aus Hoffnungen, Ängsten, Wünschen und daraus folgenden Handlungen von verschiedenen Menschen. Das gilt auch für den Kemetismus, man muss durchaus nicht Buddhist sein um das zu verstehen.

Auch ist es mir persönlich nicht mehr so wichtig, wo ein Mensch in welcher Hierarchie steht und ob diese Teil meines Lebens ist oder nicht. Ich kann mich Hierarchien unterordnen, ich muss es nicht, ich kann mich in verschiedenen Ordnungen und Strukturen konstruktiv einbringen, aber ich identifiziere mich nicht durch sie und entscheide frei über das Maß der Verantwortung dass ich dabei für andere übernehmen. Mir ist letztlich wichtig, nach welchen Werten ein Mensch oder auch ein Kollektiv handelt. Was für ethische Grundsätze verfolgt werden, ob man sich heilsam und konstruktiv in die Welt einbringen möchte, nachhaltig Gutes und Sinnvolles schaffen möchte oder nur Sklave seines eigenen Geltungsbedürfnisses ist. Und ethische Werte, Gutes und Sinnvolles zu erhalten ist für mich letztlich das was „die Ma’at tun“ bedeutet.

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10 Responses to Stars und Illusionen… oder: wie ich zum Kemetismus kam (KRT)

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  2. Anonymus says:

    Was ist wenn ich lesbisch bin? Aber mich selber schon als Junge betrachte so wie meine Mitmenschen. (( Außerdem habe ich über noch etwas anderes nachgedacht.)) Ich weiß das die Frage ziemlich doof klingen muss, weil es hier um Religion geht,…aber ich interessiere mich schon seid sehr langen für diese Richtung hier. .

    • Sati says:

      Eine tolle Frage! Danke dafür!🙂 Ich sehe da überhaupt kein Problem. Ich habe viele kemetische Freunde, die ihre geschlechtliche Identität individuell definieren. Manche sind “fluid gender”, das heisst sie fühlen sich weder als Mann noch als Frau oder auch beides. Auch Transsexuelle gibt es. Viele sind lesbisch, schwul oder bisexuell und auch ganz normal hetero. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die altägyptische Religion sehr aufgeschlossen in dieser Hinsicht ist – ganz besonders in ihrer modernen Form. Auch in den Mythen gibt es Gottheiten, die z.B. bisexuelle oder homosexuelle Aspekte aufweisen.

      • Anonymus says:

        Wow die Antwort kam echt überraschend für mich und hat mich sogar wirklich sehr gefreut.😀 Erst einmal noch vielen Dank für die Antwort darauf natürlich. Die zweite Frage wäre nur noch, wenn ich kemetisch werden wollen würde, wie funktioniert das dann? Gibt es spezielle Gruppen ? Im Christentum wird man ja z.B konfirmiert und getauft. Mir ist klar das man das damit nicht vergleichen kann, jedoch bin ich bis jetzt vorher noch nie darauf gestoßen und war froh als ich erstmal herausgefunden habe wie die Religion heute heißt.🙂

        • Sati says:

          Das ist leider der weniger angenehme Teil der ganzen Sache. In Deutschland kenne ich leider kaum Leute, die sich mit Kemetismus befassen. Es gibt auch keine Gruppen oder Vereine und sämtliche mir bekannten Versuche sowas zu etablieren sind kläglich gescheitert. Man muss auch dazu sagen, dass Kemetics in der Regel nicht sonderlich beliebt sind und von den heidnischen Gemeinschaften in Deutschland meist stark ausgegrenzt werden. Die meisten meiner Mit-Kemetics sind in USA, ganz wenige in Europa und wir sind vor allem über soziale Medien in Kontakt, wie z.B. Facebook. In USA gibt es noch das “House of Netjer”, die sind etwas organisierter, ansonsten ist im Großen und Ganzen jeder sich selbst überlassen. Ich hatte das Glück, dass mich jemand an die Hand genommen und mit vielen Leuten in Verbindung gebracht hat, so dass ich heute einen wirklich tollen und stabilen Freundeskreis habe, wenn uns auch leider eine ganzer Ozean voneinander trennt😦

  3. Anonymus says:

    Oh das ist ja auch etwas traurig.
    Aber dennoch, ich finde die Religion total toll.🙂 Wirklich. Und ich würde sie sehr gerne selber praktizieren, aber ich weiß nicht wie ich das lernen soll und um das ganze nötige Wissen kommen kann.:/ Weil es ist ja schon ganz schön umfangreich..

    • Sati says:

      Ja umfangreich ist es tatsächlich. Wobei das auch ein bisschen auf einen selbst ankommt, wie tief man einsteigen möchte. Da gibt es also schon Gestaltungsmöglichkeiten.

      Wenn Du erstmal alleine für Dich loslegen möchtest, kannst Du ja auch mal meinen Blog durchforsten, es gibt einige deutsche Einträge, die sich mit häufigen Anfängerfragen befassen, die wir im Rahmen eines internationalen Blogprojektes mit um die 15 beteiligten Blogs bearbeitet haben. Am besten unter den Kategorien entweder “Deutsch” oder “Kemetic Round Table” anklicken, dann bekommst Du alles vorsortiert. Und wenn Du Fragen hast nutze gerne die Kommentar-Funktion oder schreib mir ein Mail (siehe Impressum)

      Ganz besonders empfehlen kann ich den Artikel “Kemetischer Starter Guide” von meiner Freundin Devo, den ich netterweise übersetzten durfte.

      Wenn Du Facebook hast und Englisch kannst, kann ich Dir gern einige Gruppen empfehlen, wo Du vielleicht weiter Kontakte findest.🙂 Und auch unter meinen verlinkten Blogs sind viele von Kemetics zu finden (leider meist auf Englisch).

      • Anonymus says:

        Ja Englisch kann ich eigentlich recht gut, denn ich habe viele verschiedene Freunde über die Welt verteilt auch im Nahen Osten.🙂 Das wäre total nett wenn du mir Gruppen empfehlen könntest, ansonsten werde ich den Ratschlag mit den Blogs durchstöbern befolgen, oder dir wenn sich zu viele Fragen anhäufen eine Email schreiben.🙂

        • Sati says:

          Wenn Du englisch kannst, ist das natürlich super! Lies dann ruhig auch mal in die anderen Blogs rein, denn die individuelle Praxis ist zum Teil sehr unterschiedlich und ich kann ja hier nur darstellen, wie ich persönlich das so handhabe.

          Die Facebook-Gruppen, die ich empfehlen kann heißen “Egyptian Pagans” da bin ich selbst Moderatorin und “Kemetic Religions”, die moderiert eine Freundin.

          Das “House of Netjer” hat seine eigenen Foren, macht aber eigentlich nur Sinn, wenn Du da einsteigen möchtest. Wobei wir auch Leute haben, die eigentlich Recons sind aber aus “interfaith” Gründen mit dem HoN in Verbindung bleiben. Message boards laufen allerdings generell nicht besonders gut und von den deutsche Plattformen würde ich aus o.g. Gründen eher abraten.🙂

  4. Merit-Djehuti says:

    Hallo Sati,
    Wie ich aus diesem Text schließe hast du spirituell gesehen eine ziemlich weite und lange Reise hinter dir. Was du in dem Abschnitt über die Heiden-Szene in Deutschland schreibst, das ist muss ich sagen auch mir bei meiner Beschäftigung mit den Heiden in Deutschland aufgefallen.
    Ich persönlich hatte auf meiner bisherigen spirituellen Reise keinen Lehrer, wenn man das mal so sagen will. Das meiste was ich über das moderne Heidentum und ähnliches weis, habe ich mir weitestgehend über Bücher und CDs mit geführten Meditationen beigebracht. Ich habe so ziemlich alles gelsen, was ich irgendwie in die Finger bekam und manches davon muss ich im nachhinein sagen, war sein Geld echt nicht wert (Ich kenn also das Problem des vielen Geldausgebens durchaus auch.). Anfangs war es mir auch nicht erlaubt mit anderen im Web darüber zu reden, meine Eltern wollten nur dass ich mich da nicht mit irgendwem Einlasse (Elterlicher Beschützerinstinkt gegenüber ihrer damals noch um die 18 Jahre alten Tochter). Heutzutage, mit 25, ist es mir dagegen erlaubt und ich bin auch ziemlich froh darüber.
    In deinem Text habe ich auch gelesen, dass du die Kemetic Orthodox erwähnst. Bist du da auch Mitglied oder kennst du nur solche, die da Mitglied sind? Ich habe erst letztens noch bei einer Deviantart Userin namens Warboar wieder einmal darüber gelesen und ihr einige Fragen darüber gestellt http://sonnenkatze346.deviantart.com/art/My-Kemetic-Orthodox-Shrine-as-of-May-2016-610643566 . Besagte Userin namens Sonnenkatze346 bin übrigens ich.
    Deshalb war in den letzten beiden Tagen auch meine Überlegung ob ich da den Beginners course machen soll und bei der KO – Mitglied werden soll oder nicht.
    Angesichts der Fragen beim Anmeldeformular schrecke ich jetzt allerdings doch ein wenig zurück und hatte dann nur Gedanken im Kopf von wegen “Aber soviel Erfahrung habe ich dann leider doch nicht”.
    Wollte mir mit diesem Kommentar quasi nur eine zweite Meinung einholen, bevor weitere Schritte in Angriff genommen werden.
    Liebe Grüße
    Merit-Djehuti

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